Kooperationsveranstaltung in Minsk und Grodno fördert Technologiekooperation mit Partnern aus Belarus
Vom 4.-8. Juni fand in Minsk und anschließend in Grodno eine Kooperationsveranstaltung zu den Technologiefeldern Neue Technologien für die Nahrungs-, Bau- und chemische Industrie, statt. Sie wurde im Rahmen des vom BMWi geförderten „Netzwerks Internationale Technologiekooperation (intec.net)“, gemeinsam mit dem Kontaktbüro Minsk mit Unterstützung der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Minsk, durchgeführt.
In einem Briefing am Vorabend der Veranstaltung mit der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft, der deutsche Botschaft in Belarus und dem deutsch-belarussischen Wirtschaftsclub konnten sich die deutschen Teilnehmer über die positive wirtschaftliche Entwicklung in Belarus, über Chancen und Möglichkeiten von Technologiekooperationen sowie über Finanzierungsmöglichkeiten von Kooperationsprojekten informieren.
Im Rahmen der Kooperationsveranstaltung am nächsten Tag führten 14 Vertreter deutscher innovativer KMU mit mehr als 60 Partnern aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Minsk und Umgebung, die passend zu den Kooperationswünschen der deutschen Seite eingeladen wurden, intensive Kooperationsgespräche. Dabei wurden teils schon konkrete Vereinbarungen getroffen und Wege einer künftigen Zusammenarbeit besprochen. Die deutschen Teilnehmer äußerten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Gespräche.
Der zweite Teil der Kooperationsveranstaltung führte auf Einladung der Freien Wirtschaftszone „Grodnoinvest“ nach Grodno, in eine Stadt mit großem wirtschaftlichem Potential und besten Voraussetzungen für gegenseitige Kooperationen.
Die deutschen Teilnehmer zeigten sich sehr überrascht von dem Tempo, welches die ersten Residenten der FWZ Grodno seit deren Bestehen 2001 vorgegeben haben. Bei der Besichtigung einiger bereits erfolgreich etablierter Betriebe trafen sie auf hoch technisierte Produktionsanlagen, deren Produkte überwiegend für den belarussischen und russischen Markt bestimmt sind.
Während der Kooperationsgespräche zwischen den Spezialisten am nächsten Tag wurden viele persönliche und freundschaftliche Kontakte zwischen den Teilnehmern beider Seiten geknüpft. Im Ergebnis dessen gab es z.B. erste Abkommen zwischen der Maschinenfabrik Stolpen GmbH und der Firma „Lidaagromasch“, Region Grodno, über konkrete Kooperationen. Andere Unternehmer planen bereits die nächste Reise, um die getroffenen Absprachen in die Tat umzusetzen.
Die deutschen Teilnehmer waren beeindruckt von der Offenheit und Herzlichkeit, mit der die Grodnoer der deutschen Delegation begegneten. Der abschließende Teilnehmerempfang bot Gelegenheit, künftige gemeinsame Pläne in lockerer Atmosphäre zu besprechen und zu detaillieren. Die deutschen Teilnehmer reisten ab mit dem Versprechen der Administration der FWZ, sie in Zusammenarbeit mit dem Kontaktbüro Minsk nach Kräften bei all ihren weiteren Aktivitäten in dieser Region zu unterstützen.
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