Zu den Schlüsselbereichen der estnischen Forschungs- und Entwicklungsstrategie gehört die Biotechnologie, die in enger Zusammenarbeit insbesondere mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Ostseeanrainerstaaten umgesetzt werden soll.
Den Stand der estnischen Forschung auf diesem Gebiet und Möglichkeiten einer Kooperation zu erkunden war das Ziel einer Reise, die Vertreter deutscher Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden vom 21.-23. April nach Estland führte. Im Mittelpunkt des Interesses standen Ergebnisse und Anwendungen biotechnologischer Forschung auf den Gebieten der Pflanzenzüchtung, der Human- und Veterinärmedizin. In der alten Universitätsstadt Tartu, in der ca. 70% des Biotechnologiepotenzials Estlands konzentriert sind, wurden die Teilnehmer vom Leiter des dortigen Biotechnologieparks über die Schwerpunkte in Forschung und Produktion informiert. Weitere Gesprächspartner waren Vertreter der Estonian University of Life Sciences und im Park ansässiger Biotechnologiefirmen.
Fortgesetzt wurden die Gespräche am nächsten Tag im Technologiepark Tallinn (TEHNOPOL), wo die deutschen Teilnehmer auf Forscher der Abteilungen für Gentechnologie, Pflanzenforschung und Klinische Medizin der Technischen Universität Tallinn, Mitarbeiter des Zentrums für Krebsforschung und der Veterinär- und Lebensmittelbehörde trafen.
Nach Aussagen der deutschen Teilnehmer ergaben sich aus den Gesprächen eine Reihe interessanter Anknüpfungspunkte für künftige Kooperationen.
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