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Dreidimensionales Mikroskop

14.05.2008 

Forschern des Zentralen Forschungsinstitut für Physik der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ist es gelungen, ein dreidimensionales Mikroskop für Untersuchungen des menschlichen Gehirns zu entwickeln. Dabei werden die Nervenzellen mit einem Farbmaterial gefüllt, welches beim Durchdringen des Laserstrahls eine Lichtreaktion auslöst, die genau messbar ist. Mit dieser Methode können nicht wie bisher nur einzelne Neuronerscheinung, sondern hundert Neuronen gleichzeitig und somit auch ihre Wechselwirkungen aufeinander gemessen werden. Das System ist im Stande, die auf einen Reiz im Gehirn gegebene Antwort innerhalb einer Millisekunde zu entschlüsseln. Auf diese Weise können nicht nur einzelne statische sondern auch dynamische Reize verursachende Zustände beobachtet werden.

Die Speicherung, Aufarbeitung und Analyse der gewonnenen Datenmengen erfolgt mit einer Spezialsoftware. Der Prototyp existiert bereits und das Gerät ist patentiert.

 

 

Gépipar April 2008

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