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Vor einigen Monaten stand TATA Motors im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit, als der Nano, das erste Auto der Welt das weniger als 2500 US $ kosten soll, während der Autoexpo 2008 in New Delhi vorgestellt wurde.
Am 26. März 2008 machte TATA erneut Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass das Unternehmen die Marken Jaguar und Land Rover mit den Markenrechten, den Produktionsanlagen und Schutzrechten von Ford für 2,3 Milliarden US $ kauft.
Ford hatte 2007 einen Verlust von fast 13 Milliarden US $ erwirtschaftet und suchte dringend nach einem Käufer.
Der Kontrast zwischen den Unternehmen ist riesig: Ford hatte entschieden, die Produktion des Jaguar 2007 auf 100.000 herunterzufahren, da der Absatz stark rückläufig war, während der Land Rover 2007 200.000 mal verkauft wurde. In den wichtigsten Märkten gingen die Verkäufe massiv zurück: Die Verkäufe in UK fielen um 12 %, in den USA um 25%.
Der ausgehandelte Vertrag beinhaltet eine Jobgarantie für die 16.000 Beschäftigten und das Management. Ford zahlt darüber hinaus 600 Mio. US $ in den Pensionsfond ein. Der Kaufpreis beträgt fast ein Drittel des Jahresumsatzes von TATA Motors von 7,2 Milliarden US$.
Für TATA war ausschlaggebend, dass damit der Zugang zu erstklassigem Know-how gesichert werden konnte, insbesondere im Bereich der Motorentechnologie. TATA hat nun eine Marke, die mit BMW und Pajeros konkurrieren kann.
Ford wird weiterhin Motoren, die Federung und andere Teile für die Fahrzeuge liefern. TATA will eine weitere Milliarde in die Werke investieren.
Dieser Kauf signalisiert den bisherigen Höhepunkt der Einkaufstour indischer Unternehmer. Indien hat bisher 12 Milliarden US $ in den Kauf von Firmenbeteiligungen investiert.
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