Zum Ausbau der wirtschaftlichen und technologischen Beziehungen mit den drei Baltischen Staaten wurde am 08. Mai 2001 in Riga ein neues Kontaktbüro Forschungskooperation für das Baltikum durch den Abteilungsleiter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie Dr. Eike Röhling und den Präsidenten der AiF Hans Wohlfart eröffnet. Damit wurde auch im Hinblick auf die Osterweiterung der Europäischen Union das bestehende Netzwerk für Mittel- und Osteuropa erweitert.

Die wichtigste Veranstaltung nach der Eröffnung im Jahr 2001 war das Deutsch-Baltische Kontaktseminar, das im Rahmen der vom 14. bis 16. September stattfindenden Leistungsschau High-Tech Baltics 2001 organisiert wurde. Kooperationsgespräche wurden zu den Schwerpunkten Forstwirtschaft und Holzverarbeitung sowie Ernährungsindustrie vorbereitet. Auch Unternehmen aus anderen Branchen – wie z. B. Maschinenbau, Windkraft, Recycling von biogenen Abfallprodukten - nahmen an der Veranstaltung teil.

Im Jahr 2002 wurde das Latvian-German Workshop and Brokerage Event on Environmental Technology organisiert. Die 15 Teilnehmer aus Deutschland trafen sich mit 30 lettischen Unternehmen sowie Vertretern von gemeinnützigen Organisationen, des Umweltministeriums, des Verbandes der lettischen Entsorgungsunternehmen und der Wissenschaft. Im Jahr 2003 wurde das German-Baltic Co-operation Forum Information – and Communication Technologies organisiert. Mit 8 deutschen Teilnehmern aus Wirtschaft und Wissenschaft trafen sich Unternehmer und Wissenschaftler aus Lettland, Litauen und Estland.

Außerdem nahmen lettische Unternehmen an Kontaktveranstaltungen in Tartu (Estland) und Vilnius (Litauen) teil.