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 | Hightech aus Lettland | 26.06.2007 |
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Kompakt- Blockheizkraftwerke für Erdgas und Biogase aus eigener Produktion bietet im mittleren Leistungsbereich die lettische UPB Energy Grupa im europäischen Markt an.
Am 19. April wurde offiziell die erste Fertigung von Motorenblockheizkraftwerken (BHKW) in Lettland von Uldis Pilens, Vorstandsvorsitzender der UPB Holding AG, eröffnet. Das Startsignal, mit dem das erste BHKW-Kompaktmodul auf dem Prüfstand der neuen Montagehalle in der südwestlettischen Hafenstadt Liepaja in Betrieb genommen wurde, gab der Geschäftsführer der UPB GmbH Stefan Decker allerdings vom fernen Berlin aus. Das war nicht nur eine Demonstration der innovativen Modulsteuerung, die per integriertem Wireless-Lan-Internetzugang an jedem Ort die Visualisierung aller Betriebszustände sowie Fernüberwachung und –steuerung ermöglicht. Gleichzeitig unterstrich der Doppelauftritt die Bedeutung der deutsch-lettischen Kooperation für den UPB-Einstieg in das BHKW-Geschäft. Die von Decker geleitetete deutsche Mannschaft liefert nämlich das ingenieurtechnische Know-how für die neu konzipierten BHKW-Module und übernimmt den Service am wichtigen deutschen Markt. Zu der neu gebildeten UPB-Energie-Gruppe gehören außerdem die UPB AS GmbH in der Schweiz, die sich um das Marketing kümmert, und die Enna Energoagentura in Lettland, die die Fertigung der BHKW-Module verantwortet. „Ein Dreieck aus Kompetenz, Service und Produktion“, nennt es Pilens werbewirksam.
Oberste Priorität bei der Produktentwicklung haben die mittleren Anlagen in kompakter Bauweise, ausgelegt für eine elektrische Leistung zwischen 50 kW und 280 kW, bzw. eine Wärmeleistung von 86 bis 404 kW. Der besondere Umwelt-Clou der UPB-BHKW: sie können neben Erdgas auch die wesentlich schwierigeren Sondergase wie Bio-, Deponie- und Klärgase zur Energiegewinnung nutzen.
E&M, Lettische Presseschau, UPB Energy Grupa
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