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 | Wird eine polnisch-japanische Entdeckung Computer revolutionieren? | 26.09.2008 |
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Zu den Autoren der Entdeckung, auf deren Basis zukünftig Prozessor und Festplatte ein Bauteil sein und die Computer wesentlich schneller arbeiten werden, gehört Dr. Maciej Sawicki vom Physikinstitut der Polnischen Akademie der Wissenschaften, der an der Tohoku-Universität im japanischen Sendai Vorlesungen hält. Zusammen mit japanischen Wissenschaftlern forschte er an ferromagnetischen Halbleitern.
Diese Stoffe besitzen sowohl die Eigenschaften eines Halbleiters (aus dem der Prozessor entsteht), als auch eines magnetischen Werkstoffes (also kann man sie wie eine Festplatte magnetisieren).
Eine Studie, die in "Nature" veröffentlicht wurde, zeigt, dass man die Richtung der Magnetisierung ändern kann, durch Manipulierung des elektrischen Feldes. Das zeugt davon, dass man aus diesen Stoffen eine integrierte Schaltung herstellen könnte, die gleichzeitig die Funktionen eines Prozessors und eines Computerspeichers erfüllen kann. Festplatten, die langsam sind und viel Energie verbrauchen, wären nicht mehr nötig.
Der Weg zur Kommerzialisierung der neuen Entdeckung ist noch weit. Die in "Nature" beschriebene Anlage arbeitet bei einer Temperatur von -271 Grad C und muss mit flüssigem Helium gekühlt werden. Bei der Überschreitung dieser extremen Temperatur verliert der Stoff seine fantastischen Eigenschaften. Aber den Japanern ist es schon gelungen, ähnliche Stoffe zu entwickeln, die bei einer Temperatur von –90 Grad C arbeiten. Gazeta Wyborcza
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