Vom 21.-23. Mai 2006 fand in Jekaterinburg eine deutsch-russische Kooperationsveranstaltung für mittelständische Unternehmen zu den Themen: Maschinenbau, Umwelt, Metallurgie, Medizintechnik, statt. 14 Vertreter deutscher Unternehmen führten direkte Gespräche mit ca. 45 Vertretern russischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
Zum Auftakt der Veranstaltung sprach der Generalkonsul von Jekaterinburg, Dr. Klinner, am Vorabend im Rahmen eines Briefings zu den deutschen Unternehmen. Er informierte die Teilnehmer über die wirtschaftliche Entwicklung und die strukturellen Voraussetzungen im Swerdlowsker Gebiet, über Chancen und Möglichkeiten wirtschaftlicher Zusammenarbeit und Technologiekooperationen.
Die Kooperationsveranstaltung wurde mit einem Grußwort des Generalkonsuls sowie des stellvertretenden Ministers für außenwirtschaftliche Beziehungen des Swerdlowsker Gebietes eröffnet.
Im Anschluss hatten die deutschen Teilnehmer die Möglichkeit, direkte Gespräche mit Vertretern russischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu führen, die auf Grund der im Vorfeld von deutscher Seite abgegebenen Kooperationswünsche eingeladen worden waren.
Für einige Teilnehmer führten die Gespräche bereits zu sehr konkreten Ergebnissen, andere nutzten die Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten und die technischen Voraussetzungen der jeweiligen Gesprächspartner zu informieren.
Während des anschließenden gemeinsamen Teilnehmerempfangs mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft konnten die am Tage begonnen Gespräche in lockerer Atmosphäre fortgesetzt werden.
Der Besuch eines Unternehmens, welches Medizintechnik für Therapiezwecke herstellt sowie die Besichtigung des Lehrstuhls für Elektrotechnik der Universität für Verkehrswesen in Jekaterinburg zeugten von der starken wirtschaftlichen Entwicklung dieser Region in den letzten Jahren.
Organisiert und vorbereitet wurde diese Veranstaltung von der Arbeitsgemeinschaft industrielle Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). |