Am 5. und 6. Juni 2008 fand in Kasan, der 2. Teil der deutsch-russischen Kooperationsveranstaltung statt. Entsprechend dem vorhandenen Wirtschaftspotential der Region wurden deutsche innovative Mittelständler aus den Branchen Chemie und Petrochemie, Maschinenbau, Elektrogerätebau sowie die Automobilzulieferung, Bauindustrie und Energiespartechnologien, eingeladen.
Während seiner Eröffnungsrede zur Kooperationsveranstaltung gab der Stellvertretende Minister für Industrie und Handel, Herr Ajupow, umfassende Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Republik Tatarstan und seiner Hauptstadt Kasan.
Im Rahmen der anschließenden Kooperationsgespräche konnten 12 Vertreter von deutschen, innovativen KMU, persönliche Gespräche mit über 40 Vertretern russischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen führen. Diese wurden im Vorfeld der Veranstaltung vom Kontaktbüro Jekaterinburg in enger Zusammenarbeit mit der IHK Kasan anhand der Kooperationswünsche der deutschen Teilnehmer ausgesucht und eingeladen.
Während der Gespräche wurden Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit besprochen und teilweise individuelle Besichtigungen der Unternehmen für den nächsten Tag vereinbart. Dabei konnten die begonnenen Kontakte ausgebaut und vertieft werden.
Im Rahmen des Teilnehmerempfanges, der mit einer Fahrt auf der Wolga verbunden wurde, konnte das Kontaktbüro Jekaterinburg auf seine zehnjährige Tätigkeit in der Anbahnung von Technologiekooperationen zwischen deutschen und russischen Partnern, zurückblicken.
Am nächsten Tag stand die Besichtigung des Technoparks im Vordergrund. Unter dessen Dach vereinigen sich viele kleine innovative Unternehmen und Existenzgründer, die in den verschiedensten Branchen tätig sind. Sie erhalten dort bis zur wirtschaftlichen Selbständigkeit staatliche Unterstützung.
Ein besonderer Höhepunkt im Besichtigungsprogramm war die Kasaner Universität. Sie ist eine der ältesten Russlands und ein bedeutendes Zentrum für Bildung und Wissenschaft. Berühmte Persönlichkeiten und Naturwissenschaftler haben dort studiert oder gelehrt.
Die deutschen Teilnehmer reisten mit vielen neuen und interessanten Eindrücken, Erfahrungen und Kontakten nach Hause zurück.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen des vom BMWi geförderten „Netzwerks Inter-nationale Technologiekooperation intec.net“ durchgeführt. Die Vorbereitung und Organisation des Treffens erfolgte durch die AiF und das Kontaktbüro Jekaterinburg, das Teil des Netzwerkes ist. Das Kontaktbüro wird die deutschen KMU auch weiterhin bei der Fortführung der angebahnten Kontakte mit ihren russischen Partnern unterstützen.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Veranstaltung in Samara organisiert und durchgeführt.
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