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Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung
AiF - Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.
Eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für kleine und mittlere Unternehmen.

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Die Kontaktbüros in Moskau und Jekaterinburg stellen für Sie regelmäßig Informationen aus Forschung und Entwicklung in Russland zur Verfügung.

 

Wenn Sie an der einen oder anderen Nachricht besonders interessiert sind, können Sie nähere Informationen oder auch Kontaktdaten über unser

Kontaktbüro Moskau oder über unser Kontaktbüro Jekaterinburg erfahren.



Die chemische Industrie fordert Innovationen

09.04.2008 

Die chemische und erdölchemische Industrie Russlands wächst heute um 9 % pro Jahr. Das Jahresdurchschnittswachstum der Produktion chemischer Fasern, Harze und Kunststoffe hat 21 % erreicht. Das Gesamtverkaufsvolumen beträgt 30-40 Mrd. Dollar pro Jahr. Zum Vergleich: in den USA betrug es im Jahr 2006 400 Mrd. Dollar, in China 270 Mrd.

Auf der Tagesordnung steht die Produktion von Polymeren der dritten Generation. Heute werden in Russland Polypropylen, Polyäthylen und Polyvinylchlorid erfolgreich produziert. Aber Polydizyklopentadien oder Polyphenylensulfid und andere Plastomere werden nicht hergestellt. Das bremst die Entwicklung der Industriebranchen, die diese Stoffe benötigen, sagte der Generaldirektor der "Tatneftechiminvest-Holdinggesellschaft".

Bereits am ersten Tag der Chemischen Konferenz war eine Vereinbarung zwischen der Regierung der Republik Tatarstan und der Staatlichen Universität Moskaus (Chemische Fakultät) über die Zusammenarbeit bei wissenschaftlichen Forschungen unterschrieben worden. Der Dekan der chemischen Fakultät teilte mit, dass in der ersten Etappe die Entwicklung von Technologien zur Propylenoxid- und Butadienherstellung und die Ausbildung von Spezialisten - Chemiker für die Unternehmen Tatarstans - vorgesehen ist.

Die Entwicklung der Nanoindustrie in Russland, die ohne die Produktion von Nanomaterialien, Nanokatalysatoren und weiteren Entwicklungen auf dem Gebiet der Werkstoffkunde und der Chemie unmöglich ist, hat der Experte von «Rosnanotech», Herr Sergej Kaljuzhnyj, als ungenügend bewertet. Auf dem Markt der Nanotechnologien gibt es heute drei Hauptakteure: die EU, die USA und die Asien-Pazifik Region, deren Anteil fast ein Drittel des Marktes beträgt. Nach Einschätzung von Herr Kaljuzhnyj beträgt der Marktanteil Russlands nur 0,1 %, doch in letzter Zeit wird Russland auf dem Gebiet der Entwicklung der Nanotechnologien sehr aktiv. Das Budget des staatlichen Programms zur Entwicklung der Nanotechnologien beträgt ungefähr 255 Mrd. Rbl. Davon sind 130 Mrd. Rbl. für «Rosnanotech» - ein staatliches Unternehmen - vorgesehen, dessen Ziel die Kommerzialisierung der Entwicklungen der Nanotechnologie ist.

Die Chemische Konferenz hatte mehr als 200 Teilnehmer - Leiter und führende Spezialisten der chemischen Industrie, der Forschungsinstitute und der Hochschulen. Während der Konferenz wurden Vereinbarungen zwischen verschiedenen Einrichtungen über gemeinsame Projekte getroffen.

Die Zeitschrift "Die Wissenschaft und das Leben"

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