Die Kontaktbüros in Moskau und Jekaterinburg stellen für Sie regelmäßig Informationen aus Forschung und Entwicklung in Russland zur Verfügung.
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 | Nanoteilchen - in jedem Flugzeugkörper | 08.02.2008 |
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Die Wissenschaftler des Instituts für theoretische und angewandte Mechanik der Russischen Akademie der Wissenschaften in Nowosibirsk haben eine Technologie zum Bau von Flugapparaten der neuen Generation entwickelt.
Eine der Aufgaben des modernen Flugzeugbaus ist es, das Gewicht der Konstruktion zu reduzieren. Der Austausch von bis zu 30 Mio. Schweißpunkten, die heute bei der Herstellung der Außenwand eines grossen Passagierflugzeuges benötigt werden, gegen Schweißnähte würde, die Produktion erleichtern und die Betriebscharakteristiken verbessern. Schweißnähte sind auch wesentlich kostengünstiger als Schweißpunkte. Die gegenwärtigen Schweißmethoden für Flugmaterialien (Aluminium- und Titanlegierungen) erfüllen jedoch noch nicht die Forderungen an die Haltbarkeit.
Die Wissenschaftler des Institutes haben ein Laserschweißverfahren unter Anwendung von Nanoteilchen entwickelt, welches die Festigkeit der Schweißnaht wesentlich verbessert. Die Hauptidee der neuen Technologie ist die Steuerung des Kristallisationsprozesses beim Schweißen mit Hilfe von Nanoteilchen einer strengflüssigen Verbindung (z. B. Titancarbid), die in die Schweißnaht eingeführt werden.
Entsprechend werden die mechanischen Eigenschaften, die Festigkeit und die Plastizität, des Nahtmetalls erhöht.
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