Die Kontaktbüros in Moskau und Jekaterinburg stellen für Sie regelmäßig Informationen aus Forschung und Entwicklung in Russland zur Verfügung.
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 | "Elektronische Zunge" | 12.05.2008 |
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Wissenschaftler des Laboratoriums für chemische Sensoren der staatlichen Universität in St. Petersburg haben eine "elektronische Zunge" zur Bestimmung von Sorte und Geschmack von Tomaten entwickelt. Das "intelligente" Gerät kann in nur drei Minuten die Tomatensorte und einige ihrer Geschmackseigenschaften bestimmen. Die elektronische Zunge analysiert nicht die Tomate, sondern den aus ihr gepressten Saft.
Die elektronische Zunge besteht aus mehreren unspezifischen Sensoren und ist für die Analyse komplizierter Lösungen bestimmt. Das heißt, dass das Objekt gleichzeitig von mehreren Sensoren analysiert wird und jeder der Sensoren alle Komponenten der Mischung bestimmt. Das spezielle mathematische Programm ermöglicht im Ergebnis der Messungen den Vergleich des Profils des analysierten Objektes mit einem Etalonprofil, dessen Merkmale bekannt sind. Ähnlich einer Kalibrierung, aber anhand der Eigenschaft - Geschmack. Daraus ergibt sich die Bezeichnung "Zunge", weil auch der Mensch den Geschmack auf der Zunge erkennt.
In letzter Zeit hat sich diese Richtung der analytischen Chemie sehr intensiv entwickelt, besonders für die Identifizierung des Geschmackes von Lebensmitteln, weil gute Gerätemethoden billiger, schneller und sicherer sind als Degustatoren. Viele Wissenschaftler hauptsächlich aus europäischen Ländern - Spanien, Frankreich, Italien - arbeiten in dieser Richtung. Die Forschungsarbeiten der Chemiker aus St. Petersburg sind sehr hoch bewertet worden. Agentur "Informnauka"
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