Die Kontaktbüros in Moskau und Jekaterinburg stellen für Sie regelmäßig Informationen aus Forschung und Entwicklung in Russland zur Verfügung.
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 | Die neuen Isolatoren für Hochspannungsleitungen | 10.12.2007 |
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Die Mitarbeiter des Russischen Elektrotechnischen Institutes in Moskau haben eine preiswerte und einfache Technologie der Herstellung von Hochspannungsisolatoren hoher Qualität entwickelt und patentiert. Die Isolatoren sind dadurch gekennzeichnet, dass die Hersteller anstelle des traditionellen Porzellans vorschlagen, siliciumorganische polymere Stoffe zu verwenden. die Besonderheit der Technologie ist das ganz neue Verfahren des Auftragens dieser polymeren Hülle auf das tragende Element der Konstruktion.
Das isolierende Material, der sogenannte Silikongummi, wird schon seit mehreren Jahren für die Außenisolierung der Hochspannungsausrüstung verwendet. In der Theorie ist das Verfahren ganz einfach: die entsprechende Form wird hergestellt, die polymere Masse (nach der Konsistenz ist sie ziemlich dick - erinnert an Plastilin) wird unter Druck in diese Form eingepumpt und bei hoher Temperatur geglüht. Das fertige Produnkt wird herausgezogen, und die Form kann wieder verwendet werden. Aber in der Praxis ist das nicht so einfach und sehr teuer: die Formen und die Anlagen sind teuer, der Prozess ist kompliziert.
Bei dem von Spezialisten des Elektrotechnischen Institutes angebotenen Verfahren wird die polymere Masse aus einem speziellen Extruder gepresst und auf die sich drehenden Träger gewickelt, wie ein Faden auf die Spule. Dann wird das Erzeugnis geglüht. Das bedeutet, dass weder die unter Druck arbeitende Anlage, noch Formen nötig sind! Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Isolatoren sind reiner und trockener und somit sicherer und zuverlässiger, als die Isolatoren aus Porzellan.
Im Falle eines Elektroschlags explodieren sie nicht, weil das Polymer flexibel ist, nur im äussersten Fall wird es zerrissen. Diese Leiter haben eine hohe mechanische Festigkeit und eine Nutzungsdauer von 25 Jahren. Sie ertragen sehr hohe Spannungen, bis zu 1000 kV. Informnauka
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