Dnipropetrowsk, 24. September 2007 - 26. September 2007






Metallurgie und Metallverarbeitung, Maschinenbau, Chemie, neue Werkstoffe und Umwelttechnologien waren die Themen der Kooperationsveranstaltung, an der Vertreter von 12 deutschen Unternehmen teilnahmen. Mit Teilnehmern aus über 80 ukrainischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen erörterten sie Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit vor allem im Technologiebereich. Am Ende der Veranstaltung sah jeder deutsche Teilnehmer durchschnittlich 3 Ansatzpunkte für Kooperationen, darunter auf folgenden Gebieten:

• Steuersysteme für innovative Motoren

• Entwicklung / Optimierung von Bandwalzprozessen

• Messverfahren für die Erdgasanalyse sowie für geometrische Parameter in Emulsionen

• Automatisierung der Müllsortierung

• Abwasseraufbereitung

• Entwicklung neuer Materialien unter Verwendung von Nanotechnologien

• Sanierung von Fernwärmenetzen

• Biokraftstoffe aus Pflanzenmasse

• Entwicklungen im Maschinenbau und Softwarebereich.

Bei einer Exkursion in die Industriekorporation „Westa“ konnte sich die deutsche Delegation von der Innovationskraft des Unternehmens insbesondere in der hochmodernen Akkumulatorenproduktion überzeugen. Bei „Westa“ aber auch auf einer Präsentation von industrienahen Forschungsleistungen der Nationalen Bergbau-Universität der Ukraine, vor allem auf dem Gebiet neuer Metallwerkstoffe und innovativer Verwertungsverfahren von Industrieabfällen für die Energieerzeugung. erhielten die deutschen Teilnehmer weitere Anregungen für gemeinsame Projekte.

Die Bergbau-Universität, die die Vorbereitung und Durchführung der Kooperationsveranstaltung engagiert unterstützte, pflegt seit vielen Jahren eine enge Verbindung zu zehn deutschen Forschungseinrichtungen. Im Ergebnis der Veranstaltung will sie künftig ihre Zusammenarbeit auf deutsche Industriepartnerausdehnen.

Der Vorsitzende des Gebietsrats von Dnipropetrowsk, Professor Wilkul sowie der Vizegouverneur Sergejew unterstrichen in ihren Grußworten die Bedeutung der Veranstaltung für die Region und sicherten ihre Unterstützung für künftige Projekte zu.

Das Briefing mit dem Wissenschaftsreferenten der deutschen Botschaft am Vorabend der Veranstaltung nutzten die deutschen Teilnehmer zu einem regen Gedankenaustausch über Wirtschafts- und Forschungspotenziale der Ukraine und über praktische Fragen der Zusammenarbeit.

Als Träger des Netzwerks Internationale Technologiekooperation intec.net organisierte die AiF die Veranstaltung mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

In dem durch die AiF als Projektträger betreuten Förderprogramm PRO INNO II des BMWi, das innovative Technologiekooperationen unterstützt, können internationale FuE-Kooperationsprojekte deutscher Unternehmen zusätzlich gefördert werden (www.forschungskoop.de).

Mit dem Kiewer Kontaktbüro von intec.net steht vor allem mittelständischen Unternehmen vor Ort eine Anlaufstelle zur Verfügung, die nicht nur Technologiekooperationen anbahnt, sondern auch eine den Interessen der Unternehmen entsprechende Begleitung von Projekten anbietet.

Im Laufe seines 10-jährigen Bestehens hat das Kontaktbüro die Partner von zahlreichen Technologiekooperationen betreut. Als Partnerland für solche Projekte gehört die Ukraine zu den gefragtesten Partnerländern (101 geförderte deutsch-ukrainische Projekte seit 1993; in den PRO INNO-Programmen 1999 – 2007 unter 61 Partnerländern auf Rang 3).

Programm

Wirtschaftsstandort Gebiet Dnipropetrowsk

Metallurgie in der Ukraine

Maschinenbau im Dnipropetrowsker Gebiet

Chemie und Petrochemie im Dnipropetrowsker Gebiet

 

Weitere Informationen über Stadt und Gebiet Dnipropetrowsk finden Sie auf der deutschsprachigen Website http://gorod.dp.ua/multilang/de .














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Erich Bistriker

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