Auf einen Blick

  • Mehr als 110 Kooperationsveranstaltungen mit über 16.000 deutschen und ausländischen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft seit Anfang der 90er Jahre.
  • Ein Netzwerk von gegenwärtig 15 Kontaktbüros in 13 Ländern mit kompetenten deutsch sprechenden Mitarbeitern bietet deutschen mittelständischen Unternehmen Unterstützung in ihren internationalen Technologiekooperationen.
  • Seit den Jahren 2000/2001 erfolgt ein erweiterter Service der Kontaktbüros durch regelmäßige Informationen aus den Ländern - Kooperationsangebote, Überblicksinformationen sowie aktuelle News zu Technologiebereichen / Branchen / Forschungstrends.
  • Mehr als 50 % der internationalen Technologieprojekte, die im Rahmen des BMWi-Förderprogramms PRO INNO gefördert wurden, werden mit Kooperationspartnern aus den Sitzländern der Kontaktbüros realisiert.

Meilensteine

  • Informationsveranstaltungen in Osteuropa zur Innovationspolitik (1992 bis 1996)
  • Osteuropabeauftragter für Kooperationsprojekte mit osteuropäischen Partnern (ab 1993)
  • Aufbau von Kontaktstellen in Ländern Mittel- und Osteuropas (ab 1996)
  • Netzwerk Internationale Technologiekooperation – Unterstützung weltweit (seit 1999)
  • Gewachsenes Leistungsspektrum im neuen Jahrtausend

 

Informationsveranstaltungen in Osteuropa zur Innovationspolitik (1992 bis 1996)

Seit der Öffnung Osteuropas Anfang der 90er Jahre erstreckten sich die internationalen Aktivitäten der AiF auch auf die Länder Mittel- und Osteuropas (MOE). Nach dem Aufbau von Arbeitsbeziehungen zu kompetenten Einrichtungen in diesen Ländern organisierte sie im Rahmen des Transform-Programms im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums in den Jahren 1992 bis 1996 zehn Informationsveranstaltungen in Russland, der Ukraine, Polen, Tschechien, im Baltikum und in Bulgarien, um Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit Erfahrungen der Bundesrepublik zur Innovationspolitik, insbesondere auch hinsichtlich der Unterstützung von Forschung und Entwicklung in KMU, vertraut zu machen und in den Transformationsprozess dieser Ländern einfließen zu lassen.

Osteuropabeauftragter für Kooperationsprojekte mit osteuropäischen Partnern (ab 1993)

Aufbauend auf der in der ersten Hälfte der 90er Jahre erworbenen Osteuropa-Kompetenz wurde 1995 im Rahmen des im Herbst 1993 durch das BMBF aufgelegten Förderprogramms „Forschungskooperation“ in der AiF-Geschäftsstelle Berlin die Stelle eines Osteuropabeauftragten eingerichtet, um insbesondere Kooperationsprojekte deutscher KMU mit Partnern in MOE-Ländern zu begleiten. Ziel war es dabei, die deutschen KMU auf ihrem Weg nach Osteuropa zu unterstützen, über Beratungsangebote, vorwiegend auch über Kooperationsveranstaltungen, kompetente FuE-Partner in Mittel- und Osteuropa zu finden.

Aufbau von Kontaktstellen in Ländern Mittel- und Osteuropas (ab 1996)

Das Beratungsangebot des Osteuropabeauftragten wurde seit 1996 ergänzt durch die Serviceleistungen der AiF-Kontaktbüros in Mittel- und Osteuropa. Im Auftrag der Bundesregierung hatte die AiF bis Ende der 90er Jahre ein Netz von 12 Kontaktbüros in dieser Region aufgebaut mit der Aufgabenstellung, deutsche KMU insbesondere bei der Anbahnung und Begleitung von Technologiekooperationen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Sitzländern zu unterstützen.

Netzwerk Internationale Technologiekooperation – Unterstützung weltweit (seit 1999)

Um dem innovativen Mittelstand derartige Leistungen auch in anderen Ländern anbieten zu können, hatte die AiF gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) seit 1999 das global agierende „Netzwerk Technologiekooperation“ initiiert.

In einem durch das BMWi geförderten Pilotprojekt richteten der DIHK und die FhG im Jahr 1999 - aufbauend auf den Erfahrungen der AiF in Mittel- und Osteuropa - entsprechende Kontaktstellen in Südamerika und Asien ein.

Seit dem 1. Januar 2004 ist das Netzwerk Internationale Technologiekooperation in der Berliner Geschäftsstelle der AiF angesiedelt und betreut gegenwärtig 15 Kontaktbüros in 11 mittel- und osteuropäischen Ländern sowie in Indien und China.Die einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kontaktbüros verfügen über exzellente Kenntnisse der Wirtschaft und der Forschungslandschaft ihrer Länder. Durch längere Aufenthalte in Deutschland sind sie auch mit der deutschen Sprache sowie mit dem Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland vertraut.

Kooperationstreffen für innovative KMU und technische Dienstleister

Ein weiterer Aspekt der internationalen Kompetenz der AiF spiegelt sich in der von 1997 bis 2006 durch die AiF für das BMWi übernommenen Projektträgerschaft für die Maßnahme "Anbahnung von Wirtschaftskooperationen innovativer KMU mit den Staaten Osteuropas" wider. Mit diesem Projekt fördert die Bundesregierung über das Zusammenwirken der verschiedenen Außenwirtschaftsförderorganisationen der Wirtschaft bei der Erschließung von Kooperationsmöglichkeiten sowie bei der Zusammenführung potentieller Kooperationspartner die internationalen Marktchancen deutscher technischer Dienstleister und innovativer KMU – auch in Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens.

Gewachsenes Leistungsspektrum im neuen Jahrtausend

Die Mitarbeiter der Kontaktbüros sind von deutschen Unternehmen mit konkreten Wünschen nach Unterstützung gefragt, die von der Suche nach Kooperationspartnern bis zu Ansprechpartnern in Behörden reichen – Tendenz steigend.

Im Laufe ihrer Tätigkeit haben sie in ihren Ländern ein Netzwerk von Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft sowie zu Administrationen, Verbänden und Organisationen aufgebaut. Das ermöglicht es ihnen - auch unter Berücksichtigung der Eigenart und Mentalität der jeweiligen Länder - auf die Wünsche vor allem deutscher innovativer mittelständischer Unternehmen kompetent zu reagieren.

Das schlägt sich nicht zuletzt in der Treffsicherheit beim Vermitteln von potenziellen Partnern wider, die eine konkrete Äußerung von Kooperationswünschen oder -angeboten der deutschen Interessenten voraussetzt.

Seit den Jahren 2000/2001 haben die Kontaktbüros ihren Service durch regelmäßige Informationen aus ihren Ländern: Technologiekooperationsangebote, Überblicksinformationen sowie aktuelle Kurzmeldungen zu Technologiebereichen / Branchen / Forschungstrends – erweitert.