Die zweite diesjährige Unternehmerreise nach Slowenien fand vom 4. bis 6. Oktober in Ljubljana statt. Rund um die Nanotechnologie - von der Forschung bis zur Anwendung in sämtlichen Industriebranchen - wurde dabei der Bogen gespannt.
Bereits am Vorabend der Gespräche wurde den deutschen Unternehmern im Rahmen eines Briefings durch die Botschaftsrätin der deutschen Botschaft, Frau Anke Holstein, sowie die Geschäftsführerin der Repräsentanz der deutschen Wirtschaft, Frau Gertrud Rantzen, ein umfangreicher und informativer Überblick zur allgemeinen politischen Lage sowie zu den Bedingungen und Möglichkeiten für den deutsch-slowenischen Technologietransfer gegeben.
An den Kooperationsgesprächen in der Wirtschaftskammer Slowenien waren neben slowenischen Unternehmen insbesondere auch namhafte Forschungsinstitute des Landes interessiert. Besonders das Thema Materialentwicklung im Bereich Industrietextilien oder der Keramik für den Elektronikbereich stand dabei im Fokus der Gespräche. Im Ergebnis wurden bereits vor Ort konkrete Projektideen diskutiert und die deutschen Teilnehmer kurzfristig zu weiteren Gesprächen in die Institute eingeladen.
Die deutschen Unternehmensvertreter zeigten sich erfreut über das rege Interesse und die fachliche Kompetenz seitens der slowenischen Gesprächspartner. Alle Teilnehmer gingen davon aus, dass sie nicht das letzte Mal in Slowenien gewesen sind, sondern die neuen Kontakte intensivieren werden.
Dabei steht das Büro in Ljubljana den deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auch über die Veranstaltung hinaus bei Fragen zur Anbahnung und Unterstützung von Technologiekooperationen zur Verfügung (ljubljana(at)intec-online.net).
In dem durch die AiF als Projektträger betreuten Förderprogramm PRO INNO II des BMWi, das innovative Technologiekooperationen unterstützt, können internationale FuE-Kooperationsprojekte deutscher Unternehmen zusätzlich gefördert werden (www.forschungskoop.de).
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